30.01.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Unternehmenssteuerrecht
Das FG Düsseldorf hat mit Urteil vom 26.2.25 (7 K 1811/21 K, EFG 25, 728) zur praxisrelevanten Frage der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Transaktionskosten bei Anteilsveräußerungen im mittelbaren Verhältnis entschieden. Im Streitfall trug eine Konzernobergesellschaft Transaktionskosten (auch) im Interesse ihrer Tochtergesellschaft bei der Veräußerung ihrer Enkelgesellschaft. Die aus den Urteilsgrundsätzen ableitbaren Gestaltungsspielräume an der Schnittstelle zwischen Zivil- und ...
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10.04.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Vorweggenommene Erbfolge
Die vorweggenommene Erbfolge bildet den Kern einer geordneten, frühzeitigen und steueroptimierten Vermögensnachfolgeregelung. Für die vorweggenommene Erbfolge ist die Übertragung von Vermögenswerten zu Lebzeiten unter der eigenen Absicherung des Übertragenden auf die eigenen Angehörigen ein klassisches und bewährtes Beispiel in der Gestaltungspraxis.
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30.01.2026 · Nachricht aus StiftungsBrief · Umsatzsteuer
Das FG Niedersachsen hat eine wichtige Aussage zum Umsatzsteuersatz bei einem gemeinnützigen Integrationsprojekt i. S v. § 68 Nr. 3 Buchst. c AO i. V. m. § 132 Abs. 1 SGB IX alter Fassung getroffen. Konkret geht es um den ermäßigten Umsatzsteuersatz einer gGmbH aus dem Betrieb einer Wäscherei, den ein gewerblicher Wettbewerber angreift. Dazu hat das FG vier Leitsätze fixiert:
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05.01.2026 · Fachbeitrag aus Versicherungsvermittlung professionell · Arbeitgeberleistungen
Das Deutschland-Ticket erfreut sich großer Beliebtheit, weil sich mit ihm alle Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs nutzen lassen. Auch als Benefit ist das Deutschland-Ticket für Arbeitgeber interessant. Da sich der Preis des Deutschland-Tickets zum 01.01.2026 auf 63 Euro erhöht hat, liefert VVP Ihnen als Arbeitgeber ein lohnsteuerliches Update.
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01.01.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Arbeitgeberleistungen
Zum 01.05.2023 wurde das Deutschland-Ticket eingeführt. Es erfreut sich großer Beliebtheit, weil sich mit ihm alle Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs nutzen lassen. Auch als Benefit des Arbeitgebers ist das Deutschland-Ticket beliebt. Da sich der Preis des Deutschland Tickets zum 01.01.2026 auf 63 Euro erhöht hat, liefert LGP ein lohnsteuerliches Update für Arbeitgeber.
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30.01.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Der praktische Fall
Mit dem „Investitions-Booster“ hat der Gesetzgeber erneut steuerliche Anreize für klimafreundliche Mobilität gesetzt. Der neu gefasste § 7 Abs. 2a EStG ermöglicht für betriebliche Elektrofahrzeuge eine degressive Abschreibung von bis zu 75 % im Erstjahr. Besonders interessant ist dies für Selbstständige, die ihren Betrieb in absehbarer Zeit aufgeben möchten – sie können ein E-Auto unter diesen steuerlich hochattraktiven Voraussetzungen erwerben und ganz nebenbei ihren ...
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30.01.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebsaufspaltung
Mit der erweiterten Kürzung nach § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG sollen grundstücksverwaltende Kapitalgesellschaften von der Gewerbesteuer entlastet werden, solange sie sich auf die Verwaltung eigenen Grundbesitzes beschränken. Überschreitet ihre Tätigkeit jedoch den Rahmen der bloßen Vermögensverwaltung, etwa durch eine Betriebsaufspaltung, entfällt die Steuerbegünstigung. Das FG Düsseldorf hatte darüber zu entscheiden, ob die Vermietung von Dachflächen an eine verbundene Gesellschaft ...
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30.01.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebliche Altersvorsorge
Bereits im Beitrag zur Behandlung von GF-Pensionszusagen im Rahmen der Unternehmensnachfolge (GStB 23, 185) hatten wir darauf hingewiesen, dass der Ausstieg der „Boomer-Geschäftsführer“ in vollem Gange ist. Rund drei Jahre später können wir anhand unserer praktischen Tätigkeit berichten, dass sich die Ausstiegswelle derart dynamisch entwickelt hat, dass selbst unsere kühnsten Erwartungen übertroffen wurden.
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30.01.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht
Wer sich bei einer älteren Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht für die Rentenzahlung entschieden hat, konnte nach dem BFH-Urteil vom 1.7.21 (VIII R 4/18) darauf setzen, dass seine Rente zumindest vorerst steuerfrei bleibt. Mit dem JStG 2024 hat der Gesetzgeber diese positive Rechtsprechung aber rückwirkend für alle noch offenen Fälle ausgehebelt. Es stellt sich damit die Frage, ob diese Rückwirkung verfassungskonform ist. Nun hat das FG Berlin-Brandenburg entschieden, dass die ...
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30.01.2026 · Nachricht aus StiftungsBrief · Sonderausgaben
Die europarechtlich garantierte Kapitalverkehrsfreiheit wird nicht dadurch verletzt, dass die steuerliche Berücksichtigung einer Spende an eine in der Schweiz ansässige Stiftung den im Mitgliedstaat des Spenders geltenden nationalen Anforderungen unterworfen wird. Die Nachweispflicht, dass die sich aus diesen Anforderungen ergebenden Voraussetzungen erfüllt sind, trifft bei Zuwendungen an eine ausländische Körperschaft den inländischen Spender. Das hat der BFH entschieden und ein Urteil ...
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30.01.2026 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Prozessrecht
Nach Inkrafttreten von § 18 Abs. 1 PostG kann im Rahmen der Wahrung von Rechtsmittelfristen nicht mehr darauf vertraut werden, dass postalische Briefsendungen bereits vor den dort genannten Laufzeiten bei Gericht eingehen. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand kann daher nicht gewährt werden, wenn der Rechtsmittelführer erwartet hat, dass sein zur Post gegebenes Rechtsmittel bereits am nächsten Werktag beim Gericht eintrifft.
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29.01.2026 · Fachbeitrag aus Privatliquidation aktuell · Kinderzahnheilkunde
Zum 01.01.2026 werden die zahnärztlichem Früherkennungsuntersuchungen offiziell in das „Gelbe Heft“ integriert (Leseprobe in AAZ 12/2025, Abruf-Nr. 50612437 ). Im BEMA gibt es aus diesen Gründen zum 01.01.2026 einige relevante Anpassungen der Früherkennungsuntersuchungen. Die Eintragungen in das gelbe Heft sind jedoch nicht nur bei GKV-Patienten durchzuführen, sondern auch bei Privatpatienten.
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01.09.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Privates Veräußerungsgeschäft
Wird eine Immobilie nach dem Erbfall vom Gesamtrechtsnachfolger verkauft, sind diesem die Vorbesitzzeit und die eventuelle Selbstnutzung des Erblassers zuzurechnen. Prinzipiell muss beim Verkauf also keine Steuerpflicht nach § 23 EStG befürchtet werden, wenn der Erblasser die Immobilie länger als zehn Jahre in seinem Eigentum hatte oder er diese selbst genutzt hat. Allerdings scheinen die Finanzämter nun – wieder – die sogenannte Neujahrsfalle beim Verkauf eines Eigenheims durch den ...
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29.01.2026 · Nachricht aus Gestaltende Steuerberatung · Abgekürzter Vertragsweg
Dem Abzug von Rechts- und Beratungskosten einer Kapitalgesellschaft anlässlich der Veräußerung einer Enkelgesellschaft durch die Tochtergesellschaft im Rahmen eines Organschaftsverhältnisses stehen weder § 15 S. 1 Nr. 2 S. 1 KStG i. V. m. § 8b Abs. 2 oder Abs. 3 KStG oder die Figur des „abgekürzten Vertragsweges“ entgegen, noch liegt eine verdeckte Einlage vor (FG Düsseldorf 26.2.25, 7 K 1811/21 K; Rev. BFH I R 7/25).
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19.01.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Vorsorgepauschale
Vorsorgeaufwendungen, wie z. B. die Beiträge zur Renten- oder Krankenversicherung, werden in der Einkommensteuerveranlagung als Sonderausgaben berücksichtigt und mindern die zu zahlende Einkommensteuer. Damit sich die vom Arbeitnehmer gezahlten Vorsorgeaufwendungen schon während des Jahres steuermindernd auswirken können, wird beim Lohnsteuerabzug eine Vorsorgepauschale berücksichtigt. Ab 2026 gelten hierfür neue Regeln. LGP erläutert Ihnen, was bei der Vorsorgepauschale gilt.
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