30.09.2019 · Fachbeitrag aus RVGprof · Überzahlungen
Ein Leser schilderte folgenden Fall: Der Antragsteller erwirkte gegen den Antragsgegner über eine Forderung von 2.000 EUR einen Mahnbescheid. Der Gegner legte Widerspruch ein und zahlte einen Betrag von 2.500 EUR. Der Antragsteller erklärte daraufhin die Hauptsache für erledigt und teilte mit, dass die Zahlung von 2.500 EUR nach den gesetzlichen Bestimmungen auf Forderung und Zinsen verrechnet wurde. Der verbleibende Überschuss wurde auf nicht anhängige Rückstände (bzw. neu aufgelaufene ...
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30.09.2019 · Fachbeitrag aus RVGprof · Kostenfestsetzung
Verfahren nach der Wehrbeschwerdeordnung (WBO) spielen im Alltagsgeschäft eines Anwalts zwar keine allzu große Rolle. Das BVerwG hat aber für Rechtsanwälte, die mit der Materie befasst sind, eine praktisch bedeutsame Frage entschieden: Die in einem solchen Verfahren festgesetzten Kosten sind auf Antrag vom Eingang des Festsetzungsantrags ab mit fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.
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30.09.2019 · Fachbeitrag aus RVGprof · Forderungsaufstellungen
Wollen Sie Forderungsaufstellungen anfertigen bzw. die Kostenfestsetzung beantragen, müssen Sie unbedingt beachten: Auch für den Zeitraum 1.7. bis 31.12.19 ist der Basiszins unverändert bei – 0,88 Prozent geblieben.
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23.09.2019 ·
Sonderausgaben aus RVGprof
Der Vergütungsanspruch ist das eine, doch wie stellen Anwälte sicher, dass sie ihr wohlverdientes Geld auch tatsächlich erhalten? Hier ist in der Praxis die Verjährung von Vergütungsansprüchen oft ein großes Problem. Wenn Rechtsanwälte es versäumen, bestimmte Dinge zu beachten, geht ihnen der Vergütungsanspruch verloren. Die Sonderausgabe hilft, an alles zu denken.
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16.09.2019 · Fachbeitrag aus RVGprof · Terminsgebühr
Nach Eingang der Klageschrift ordnet das Gericht das schriftliche Vorverfahren an (§ 276 ZPO). Der Beklagte zeigt keine Verteidigungsbereitschaft an, es ergeht ein Versäumnisurteil (VU) ohne mündliche Verhandlung (§ 331 Abs. 3 ZPO). Dagegen wendet sich der nicht anwaltlich vertretene Beklagte persönlich, hält aber die Notfrist von zwei Wochen (§ 339 Abs. 1 ZPO) nicht ein. Ohne mündliche Verhandlung verwirft das Gericht den Einspruch als
unzulässig nach § 341 ZPO. In diesem Fall ...
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16.09.2019 · Fachbeitrag aus RVGprof · Gebührenverlust
Rechtsanwalt R vertritt den Beklagten B. Das Verfahren endete am 18.10.15 durch Vergleich mit Kostenquotelung zulasten des B. Am 30.4.16 beantragt Kläger K, die Kosten festzusetzen. Es ergeht am 17.5.16 gegen B ein Kostenfestsetzungsbeschluss, der am 2.6.16 rechtskräftig wird. R erstellt B erst am 9.4.19 eine Rechnung. Ist die Forderung verjährt?
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16.09.2019 · Fachbeitrag aus RVGprof · Sachverständigenvergütung
Was eigentlich dem „gesunden Menschenverstand“ entspricht, musste das OLG Celle jetzt ausdrücklich feststellen: Ein Sachverständiger erhält keine Vergütung für eine Korrespondenz mit dem Gericht über den Anfall seiner Vergütung, sondern nur für Tätigkeiten, die dazu dienen, das Gutachten vorzubereiten oder zu erstellen.
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12.09.2019 · Fachbeitrag aus RVGprof · Zwangsvollstreckung
Der BGH hatte bereits im vergangenen Jahr das Entstehen und die Erstattungsfähigkeit der anwaltlichen Vergütung von Drittauskünften bejaht (20.9.18, I ZB 120/17, Abruf-Nr. 206159 ). Nun hat er dies am 28.3.19 bestätigt (I ZB 81/18, Abruf-Nr. 208719 ).
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09.09.2019 · Fachbeitrag aus RVGprof · Kostenfestsetzung
In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass der Obsiegende seine Kosten zur Festsetzung anmeldet und der Unterlegene diese vor der Festsetzung zahlt, indem er auf die Bankverbindung des Rechtsanwalts des
Obsiegenden überweist. Kann das Gericht die Kosten dennoch festsetzen? Nein, sagt das OLG Celle – mit lesenswerter Begründung.
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09.09.2019 · Fachbeitrag aus RVGprof · Rechtsmittelbeschwer
Der BGH hat bereits vor einiger Zeit (RVG prof. 12, 96; RVG prof. 11, 93) festgestellt, dass der Anspruch auf Ersatz vorprozessualer Rechtsanwaltskosten als Nebenforderung den Streitwert und die Beschwer nicht erhöht, solange er neben dem Hauptanspruch geltend gemacht wird, für dessen Verfolgung Rechtsanwaltskosten angefallen sind (§ 4 Abs. 1 HS 2 ZPO).
Sobald und soweit die Hauptforderung jedoch nicht mehr Prozessgegenstand ist, wird die Nebenforderung zur Hauptforderung, weil sie sich von ...
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