Möchte eine öffentliche Apotheke ein Pflegeheim mit Arzneimitteln beliefern, ist zwingend ein schriftlicher Heimversorgungsvertrag zwischen Pflegeheim und Apotheke zu schließen, der behördlich genehmigt werden muss (§ 12a Abs. 1 Apothekengesetz [ApoG]). Im Rahmen einer solchen Heimversorgung ist es denkbar, dass ein Arzt die Rezepte unmittelbar an die Vertragsapotheke schickt. Der Heimbewohner muss hierfür allerdings zuvor sein Einverständnis zur Teilnahme an der Versorgung mit Arzneimitteln über eine ...
Praxisinhaber dürfen unter bestimmten Umständen mit Einwilligung der Patienten Rezepte unmittelbar nach deren Ausstellung an Apotheken weiterleiten (Landgericht [LG] Dessau-Roßlau, Urteil vom 25.9.2015, Az. 3 O 22/15, Abruf-Nr. 145941 ). Die klageführende Wettbewerbszentrale hat Berufung angekündigt.
Frage: „Ich habe eine Frage zu Morphinampullen: Im speziellen Fall bekommt der Patient 0,5 ml je Gabe aus einer 1,0-ml-Ampulle. Die verbleibenden 0,5 ml werden in einer Einwegspritze aufgezogen und bis zur nächsten ...
Frage: „Im Rahmen der Bestellung neuer Medikamentenbecher wurden wir gefragt, ob diese Becher nach Gabe der Medikamente in der Spülmaschine im Heim, zusammen mit dem täglichen Geschirr auf der Station, gewaschen ...
Frage: „In unserem Seniorenheim erhält eine ältere Dame zur Nacht eine Tablette Fluninoc 1 mg. Der Arzt stellt das Rezept aus und wir bekommen das Medikament von der Apotheke geliefert. Es wird in einem Tresor gelagert; Zugang und Abgang werden dokumentiert. Die Bewohnerin ist psychisch krank, aber nicht dement. Sie möchte, dass wir die Tablette um 20.00 Uhr auf ihren Nachttisch stellen, damit sie diese zu einem späteren Zeitpunkt selbstständig einnehmen kann. Geht das in Ordnung oder muss die Bewohnerin ...