Frage: „Ich habe davon gehört, dass in bestimmten Regionen Altenheime nicht nur von einer Apotheke versorgt werden dürfen, sondern auf mehrere Apotheken aufgeteilt werden müssen, damit nicht eine Apotheke gegenüber den anderen bevorzugt wird. Stimmt das? Haben Altenheime nicht auch eine freie Apothekenwahl, mit welcher sie den Heimvertrag abschließen können?“
Eine Alzheimer-Demenz beginnt häufig schleichend. Viele denken zunächst: „Ach, ich bin nur ein bisschen vergesslich.“ Je weiter die Krankheit jedoch voranschreitet, desto unselbstständiger werden die Patienten, ...
Immer mal wieder berichten heimversorgende Apotheker davon, dass in Heimen nach einem Therapiewechsel oder dem Tod eines Patienten die bereits gestellten oder verblisterten Medikamentenreste zur Versorgung weiterer Patienten verwendet und aufgebraucht werden. Ob es sich hierbei um ein flächendeckendes Problem oder nur um einige Ausnahmefälle handelt, ist schwierig einzuschätzen. Der heimversorgende Apotheker sollte den Heimmitarbeitern unbedingt klarmachen, dass diejenigen Pflegemitarbeiter, die ...
Sowohl aus rechtlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht ist kostenloses Stellen oder Verblistern zu unterlassen. Auch wenn immer noch einige Heime versuchen, die Verblisterung kostenlos zu erhalten, wird vielen ...
Pflegeeinrichtungen sind für die ordnungsgemäße Aufbewahrung und Vernichtung von empfindlichen Patientendaten wie beispielsweise Notizen und Schriftverkehr mit Angehörigen oder Behörden verantwortlich.
Frage: „In den von uns versorgten Seniorenheimen kommt es besonders an Wochenenden häufiger vor, dass z. B. ein Antibiotikum dringend benötigt wird und die Apotheken im Ort gerade keinen Notdienst haben. Aus Personalmangel im Heim ist es oft schwierig, das Notfallmedikament aus der ländlichen Umgebung zu besorgen. Praktisch wäre es, wenn ein Notfallbestand von beispielsweise drei verschiedenen Antibiotika vor Ort gelagert werden könnte. Natürlich ist mir bekannt, dass Arzneimittel im Heim bewohnerbezogen ...