· Fachbeitrag · Statistik
Praxisgewinne wachsen kräftig an
von Alexandra Buba M. A., Wirtschaftsjournalistin, Fuchsmühl
Die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Zahnarztpraxen war in den vergangenen Jahren noch von der Pandemie geprägt. Für das Jahr 2023 jedoch weist die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) in ihrem Jahrbuch 2025 einen Gewinnsprung von über zehn Prozent aus. Andere Kennzahlen haben sich zuletzt ebenfalls positiv entwickelt, wie auch der Blick auf die Statistik der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) belegt.
Umsatzplus von über acht Prozent
Für die Zahnmedizin beginnt das Jahr mit einer positiven Botschaft: Die Umsätze steigen nach der Pandemie wieder spürbar, und die Gewinne sogar noch etwas stärker. Das belegen das Jahrbuch 2025 der KZBV und der Statistikband „schwarz auf weiß“ der BZÄK.
Insbesondere das Jahrbuch 2025 der KZBV indiziert für die Jahre 2022 und 2023 eine deutliche Wachstumsdynamik. So stieg der durchschnittliche Jahresumsatz je Praxis abzüglich der Fremdlaborleistungen von 625.800 Euro im Jahr 2022 auf 677.000 Euro im Jahr 2023. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 8,2 Prozent innerhalb eines Jahres und signalisiert eine verstärkte Nachfrage und Leistungssteigerung im Kerngeschäft der zahnärztlichen Behandlung. Denn die Entwicklung gilt gleichermaßen für alle Honorarbereiche: Sowohl die über die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZV) abgerechneten Leistungen als auch privat oder direkt abgerechnete Leistungen ohne KZV stiegen jeweils um 8,1 Prozent. Damit blieb auch die Verteilung von
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