14.05.2018 · Fachbeitrag aus SSP · Steuererklärung
Der Neunte Senat des BFH zweifelt daran, ob die Nachzahlungszinsenregelung in § 233a AO in den Jahren 2015 und 2016 noch verfassungsgemäß war. Er hat daher in einem summarischen Verfahren Aussetzung der Vollziehung gewährt. Da der Dritte BFH-Senat zumindest für Zeiträume von 2013 und früher eine andere Auffassung als der Neunte Senat vertritt, könnte die Sache beim BVerfG landen.
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05.02.2014 · Nachricht aus SSP · Werbungskosten/Betriebsausgaben
Der Große Senat des Bundesfinanzhof (BFH), das höchste Gremium des höchsten deutschen Steuergerichts, wird demnächst entscheiden, ob ein Steuerzahler Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer auch dann steuerlich geltend machen kann, wenn er den Raum nur zeitweise für betriebliche/berufliche Zwecke nutzt und wenn ja, wie sich der Abzugsbetrag dann berechnet. Der Neunte Senat des BFH hat dem Großen Senat diese Rechtsfragen vorgelegt (BFH, Beschluss vom 21.11.2013, Az. IX R 23/12).
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28.11.2023 · Nachricht aus SSP · Einkommensteuer
Zahlungen in Höhe von 50.000 Euro bzw. rd. 1,3 Mio. Euro sind keine steuerfreien Trinkgelder. Das hat das FG Köln entschieden.
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03.04.2023 · Fachbeitrag aus SSP · Umgang mit dem Finanzamt
„Gegen die Höhe des Säumniszuschlags nach § 240 Abs. 1 .S. 1 AO bestehen auch bei einem strukturellen Niedrigzinsniveau keine verfassungsrechtlichen Bedenken“. Mit dieser Aussage hat der VII. Senat des BFH aufhorchen lassen. Ganz beerdigt sind die Hoffnungen auf niedrigere Säumniszuschläge damit aber nicht. Denn der VI. und der VIII. BFH-Senat sehen das anscheinend anders.
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