03.07.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Betriebsaufspaltung über die Grenze
Das Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung kann auch im grenzüberschreitenden Kontext auftreten. Bei Überlassung einer im Ausland belegenen wesentlichen Betriebsgrundlage durch ein inländisches Besitzunternehmen an eine ausländische Betriebsgesellschaft ist eine grenzüberschreitende Betriebsaufspaltung anzunehmen. Auf die steuerfreien Dividenden ist das pauschale Betriebsausgabenabzugsverbot nach § 8b Abs. 5 S. 1 KStG anzuwenden. Dem steht das internationale Schachtelprivileg nach dem ...
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22.06.2017 · Nachricht aus PIStB · Einkommensteuer
Ob und unter welchen Voraussetzungen unterliegen Einkünfte aus einem in Großbritannien ansässigen Private Equity Fonds der inländischen Besteuerung? Mit zwei Urteilen hat das FG Münster zu dieser Frage Stellung genommen (FG Münster 28.4.17, 10 K 106/13 F und 10 K 3435/13 F; beide Revision nicht zugelassen).
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20.06.2017 · Nachricht aus PIStB · GrEStG
Der BFH hat Zweifel, ob eine grunderwerbsteuerrechtliche Begünstigung des nationalen Rechts gegen das Beihilfeverbot des Unionsrechts verstößt und deshalb angewendet werden darf. Mit Beschluss vom 30.5.17, II R 62/14 hat er daher dem EuGH im Rahmen eines sog. Vorabentscheidungsersuchens die Frage vorgelegt, ob die für die Grunderwerbsteuer geltende Steuervergünstigung bei Umstrukturierungen im Konzern nach § 6a GrEStG eine unionsrechtlich verbotene Beihilfe darstellt (s. auch BFH, ...
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20.06.2017 · Nachricht aus PIStB · Schweiz
Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat die Steuerbelastung in den Kantonen und Gemeinden für das Jahr 2016 berechnet. Die Zahlen sind in der Publikation «Steuerbelastung in der Schweiz, Kantonshauptorte – Kantonsziffern 2016» sowie auf der Internetseite der ESTV verfügbar. Die Steuerbelastung für natürliche Personen in allen Gemeinden der Schweiz wird zudem in Form von thematischen Karten präsentiert sowie in «Tax Freedom Days» umgerechnet. Weitere Grafiken machen einen ...
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09.06.2017 · Nachricht aus PIStB · Kampf gegen Steuergestaltungen
Deutschland unterzeichnet heute gemeinsam mit Vertretern von über 60 Staaten einen völkerrechtlichen Vertrag, mit dem zentrale Empfehlungen des G20/OECD-Projekts gegen „Base Erosion and Profit Shifting (BEPS-Projekt)“ in bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen umgesetzt werden. So können zeitraubende bilaterale Revisionsverhandlungen von Doppelbesteuerungsabkommen durch einen einzigen völkerrechtlichen Akt ersetzt werden. Dies verkürzt den Prozess zur Änderung der ...
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01.06.2017 · Nachricht aus PIStB · Verhinderung von Steuervermeidung
Die Europäische Kommission begrüßt, dass die Mitgliedstaaten die neuen EU-Vorschriften zur Verhinderung von Steuervermeidung über Drittstaaten (Anti-Tax-Avoidance Directive 2 – ATAD 2) am 29.5.17 förmlich angenommen haben. Unternehmen können künftig Steuern nicht mehr dadurch vermeiden, indem sie die zwischen verschiedenen Ländern bestehenden Unterschiede bei der steuerlichen Behandlung missbrauchen, selbst wenn hierbei auch Drittländer betroffen sind (s. auch ausführlich ...
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31.05.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Ausländische Dividendenerträge
Ein DBA-Schachtelprivileg steht der Anwendung des pauschalen Betriebsausgabenabzugsverbots nach § 8b Abs. 5 KStG (Schachtelstrafe) grundsätzlich nicht entgegen (FG München 13.3.17, 7 K 59/14; Revision zugelassen).
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31.05.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Unionsrecht
Der EuGH hat aktuell entschieden, dass bei einem grenzüberschreitenden Informationsaustausch auf Basis der EU-Richtlinie 2011/16/EU der Auskunftsverpflichtete berechtigt ist, gegen die Auskunftsverpflichtung einen Rechtsbehelf einzulegen. Die Kontrolle beschränkt sich auf die Prüfung, ob die erbetenen Informationen für die erstrebten, steuerlichen Zwecke „voraussichtlich erheblich“ sind (EuGH 16.5.17, C-682/15, s. auch Pressemitteilung vom 16.5.17).
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31.05.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Gewinnrepatriierung
Die in der letzten Ausgabe begonnene zweiteilige Beitragsserie erläutert Steuerplanungstechniken in Kapitalgesellschaftskonzernen im Hinblick auf die steueroptimierte Gewinnrepatriierung durch Dividenden (s. Teil 1, PIStB 17, 127). Kamen die Planungstechniken im ersten Teil noch ohne Einsatz von Substanz aus, werden die in diesem Beitrag vorgestellten Strukturen mit Substanzverlagerungen geplant.
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31.05.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Irland
Im Anschluss an den ersten Beitrag zum deutsch-irischen Erbfall – Teil 1: Zivilrecht (s. PIStB 17, 142) wird nun die Erbschaft- und Schenkungsteuersituation erläutert. Beide Staaten praktizieren eine Erwerberbesteuerung von Erbschaften und Schenkungen. In Irland reicht aber die beschränkte Steuerpflicht deutlich weiter und schließt auch Kontenvermögen ein. Die irischen Regelungen zum Betriebsvermögen und zum Familienheim, wie auch die Sonderregelungen zu Trusts, sind sehr spezifiziert.
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