01.12.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Luxemburg
Die im Februar 2007 zugelassenen Spezialfonds aus dem Großherzogtum Luxemburg gelten als ein flexibles Produkt für vermögende Privatanleger, um außer Landes unbegrenzte Steuerfreiheiten genießen zu können. Der folgende Beitrag stellt diese neuen Luxemburg-Fonds vor und zeigt auf, dass sie für den deutschen Anleger keine Rettung vor der Abgeltungsteuer ermöglichen. Vielmehr können bei diesem Anlageprodukt die Abgaben sogar höher ausfallen als bei inländischen Anteilen und bereiten dem ...
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01.12.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Eine Wohnung ist „ständige Wohnstätte“ i.S. des DBA-Schweiz (1971), wenn sie nach Art und Intensität ihrer Nutzung eine nicht nur hin und wieder aufgesuchte, sondern in den allgemeinen Lebensrhythmus des Steuerpflichtigen einbezogene Anlaufstelle darstellt - so der BFH mit Urteil vom 5.6.07 (I R 22/06, Abruf-Nr.
072997
).
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01.12.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Wer als im Ausland ansässiger Unternehmer keine im Regelbesteuerungsverfahren zu erklärenden Inlandsumsätze erwirtschaftet, der erhält seine Vorsteuer aus inländischen Leistungsbezügen nur über das Vorsteuervergütungsverfahren erstattet. Hierzu hat der EuGH (15.3.07, Rs. C-35/05, Abruf-Nr.
073655
) klargestellt, dass auch im Vergütungsverfahren nur tatsächlich im fraglichen Land geschuldete USt als Vorsteuer geltend gemacht werden könne, was eine zutreffende Leistungsortsbestimmung ...
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01.12.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Deutsche Studenten haben Anspruch auf Ausbildungsförderung nach dem BAföG, auch wenn sie ab dem ersten Semester im EU-Ausland studieren. Die bislang geltende strengere BAföG-Regelung verstößt gegen das Freizügigkeitsrecht innerhalb der EU - so der EuGH mit Urteil vom 23.10.07 (C 11/06 und C 12/06, Abruf-Nr.
073645
).
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandsanlagen
Werden Sparer im Ausland von einer Abgabe tangiert, muss dieser Abzug nicht gleichzeitig die Erträge mindern. So wird die Quellensteuer entweder bei der Veranlagung im Inland angerechnet oder vom jeweiligen Staat erstattet. Im Fall der EU-Zinsrichtlinie kann dabei die Auslandsabgabe von vornherein vermieden werden und bei der fiktiven Form beteiligt sich das Finanzamt durch einen Zuschuss. Lediglich die Quellensteuer auf Dividenden bereitet dem steuerlichen Berater noch bis Ende 2008 mehr ...
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Steuerliche Gestalter werden regelmäßig versuchen, durch geschickte Kombination günstiger DBA-Vorschriften in den Genuss niedriger Quellenbesteuerung zu gelangen. Hier hat Deutschland mit § 50d Abs. 3 EStG ein Abwehrinstrumentarium geschaffen, das mit dem Jahressteuergesetz 2007 maßgeblich verschärft wurde. Als spezielle Missbrauchsbestimmung zur Verhinderung von „treaty- und EU-directive-shopping“ regelt die Vorschrift die Voraussetzungen, unter denen einer ausländischen ...
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Quellensteuer
Zinseinkünfte sind grundsätzlich steuerpflichtig. Diese Tatsache wurde in der Vergangenheit von einigen Steuerpflichtigen mehr oder weniger bewusst verdrängt. Abweichende Besteuerungsregeln in anderen Staaten und fehlender Informationsaustausch begünstigte die Nichtoffenlegung dieser Einkünfte. Um das hieraus resultierende Vollzugsdefizit in den Griff zu bekommen, verabschiedeten die europäischen Finanzminister 2001 die EU-Zinsrichtlinie (nachfolgend RL), die seit dem 1.7.05 in Kraft ist.
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Nach deutschem Steuerrecht (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG) dürfen Schulgeldzahlungen für unterhaltsberechtigte Kinder an Privatschulen in anderen EU-Mitgliedstaaten grundsätzlich nicht als Sonderausgaben abgezogen werden. Jetzt hat der EuGH entschieden, dass es dem Gemeinschaftsrecht entgegen steht, wenn die steuerliche Vergünstigung bei Schulgeldzahlungen an Schulen in anderen Mitgliedstaaten generell versagt wird - so der EuGH in seinen Entscheidungen vom 11.09.07
(C-76/05 und C-318/05, ...
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Köln
Aufgrund einer Entscheidung des FG Köln vom 19.4.07 (6 K 5714/02, Abruf-Nr.
073252
) sind die Chancen für im Inland steuerpflichtige Anleger gestiegen, erfolgreich gegen eine drohende Pauschalbesteuerung gemäß § 18 Abs. 3 Auslandsinvestmentgesetz (AuslInvG) wegen einer Beteiligung an einem „schwarzen“ ausländischen Fonds vorzugehen.
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Der EuGH hat sich in seinem Urteil vom 18.7.07 (C-231/05, Fall Oy AA, Abruf-Nr.
073295
) mit einer Besonderheit des finnischen Steuerrechts beschäftigt - dem Konzernbeitrag. Bei einer Beteiligungsquote von mindestens 90 v.H. sind sowohl die Finanzleistung der Mutter- an die Tochtergesellschaft als auch die Finanzleistung der Tochter- an die Muttergesellschaft steuerlich abzugsfähig. Bei der leistenden Gesellschaft handelt es sich um Betriebsausgaben, bei der empfangenden Gesellschaft um ...
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