20.03.2023 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuer
Der Erwerb eines Pkw zur langfristigen Überlassung an den freiberuflich tätigen Ehegatten kann eine unternehmerische, d. h. wirtschaftliche Tätigkeit begründen. Der Vorsteuerabzug des Vermieters eines Pkw ist nicht systemwidrig und daher auch nicht missbräuchlich. Dies gilt bei einer Vermietung unter Ehegatten jedenfalls für die Vermietung von Pkw, die nicht dem unmittelbaren Familienbedarf dienen (BFH 29.9.22, V R 29/20).
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20.03.2023 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuer
Zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlungen sind von der Umsatzsteuer befreit, wenn diese Behandlungen als Heilbehandlungen i. S. d. § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG erbracht werden. Leicht in Vergessenheit kann geraten, dass auch diese Heilberufler verpflichtet sein können, an das FA Umsatzsteuer abzuführen – und zwar aufgrund von eingekauften Waren oder Dienstleistungen. Vorsicht ist insbesondere dann geboten, wenn Waren oder Dienstleistungen aus dem EU-Ausland bezogen werden, ...
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20.03.2023 · Fachbeitrag aus PFB · Abgabenordnung
Dass einem Gesellschafter der Gewinn aus der Auflösung einer § 6b EStG-Rücklage allein zugerechnet wird, begründet keine Klagebefugnis des Gesellschafters, wenn der Gewinn aus einer Anpassung des Gesamthandsgewinns resultiert und sich die Klage damit gegen den bei der gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen festgestellten Gesamthandsgewinn der Personengesellschaft richtet (BFH 28.7.22, IV R 23/19).
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20.03.2023 · Fachbeitrag aus PFB · Abgeltungsteuer
Häufig kommt es vor, dass unternehmerisch tätige Familienangehörige finanziell unterstützt werden. Dabei werden oft auch Darlehen gewährt – manchmal unverzinslich, meistens jedoch zu einem marktüblichen oder etwas günstigeren Zinssatz. Die vereinnahmten Zinsen sind steuerpflichtig. Doch anders als Banken sind private Darlehensnehmer und -schuldner nicht verpflichtet, von den laufenden Zinszahlungen für ein Privatdarlehen die 25%ige Abgeltungsteuer einzubehalten und an das FA ...
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20.03.2023 · Fachbeitrag aus PFB · Einkommensteuer
Mit dem Jahressteuergesetz 2019 hat der Gesetzgeber „klargestellt“, dass auch Verluste aus einer gewerblichen Nebentätigkeit zur Abfärbung führen können. Er setzte sich damit über eine Entscheidung des BFH hinweg, die § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG bei Verlusten nicht anwenden wollte. Nun hat der BFH (30.6.22, IV R 42/19, DStR 22, 2259) erstmals zu dieser Neuregelung Stellung genommen. Der Beitrag stellt die Entscheidung im Kontext der Abfärbeproblematik bei Personengesellschaften dar und ...
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20.03.2023 · Fachbeitrag aus PFB · Zusammenarbeit mit dem Mandanten
Zahnarztpraxen mit umsatzsteuerpflichtigen Ausgangsumsätzen (z. B. Eigenlaborumsätze) sind zwangsläufig mit dem Thema Umsatzsteuer konfrontiert. In diesem Fall ist es ratsam, dass sich Berater und Mandant frühzeitig und regelmäßig abstimmen. Oft ist es dem Berater nämlich nicht möglich, die Eingangsleistungen und den Vorsteuerabzug allein aufgrund der Daten der Buchhaltung richtig einzuordnen und so ist er hier auf die Mithilfe des Zahnarztes angewiesen. Nach einer kurzen Darstellung ...
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10.03.2023 · Nachricht aus PFB · Lohnoptimierung
Die Erstattung von Telefonkosten für einen vom Arbeitnehmer abgeschlossenen Mobilfunkvertrag durch den Arbeitgeber ist auch dann nach § 3 Nr. 45 EStG steuerfrei, wenn der Arbeitgeber das Mobiltelefon, durch dessen Nutzung die Telefonkosten entstanden sind, von dem Arbeitnehmer zu einem niedrigen, auch unter dem Marktwert liegenden Preis erworben hat und er das Mobiltelefon dem Arbeitnehmer unmittelbar danach wieder zur privaten Nutzung überlässt (BFH 23.11.22, VI R 50/20, VI R 51/20).
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10.03.2023 · Nachricht aus PFB · Kfz-Überlassung an Angestellte
Eine Schätzung von belegmäßig nicht nachgewiesenen Aufwendungen (hier: Treibstoffkosten) schließt die Anwendung der Fahrtenbuchmethode für die Bemessung des geldwerten Vorteils aus der Überlassung eines betrieblichen Kfz aus (BFH 15.12.22, VI R 44/20).
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09.03.2023 · Nachricht aus PFB · Künstlersozialabgabe
Künstlersozialabgaben dürfen nicht auf Grundlage einer undifferenzierten Schätzung erhoben werden. Der Hinweis auf dafür maßgebliche „Gründe der Vereinfachung“ bringt zum Ausdruck, dass sich die DRV sehenden Auges über rechtsstaatliche Vorgaben hinwegsetzt. Die DRV trägt im Rahmen der Betriebsprüfung aber uneingeschränkt die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit ihrer Bescheide (LSG Niedersachsen-Bremen 22.12.22, L 2 BA 49/22 B ER, Beschluss).
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03.03.2023 · Nachricht aus PFB · Betriebsausgaben
Eine Verabschiedung in den Ruhestand kann im Rahmen einer Gesamtwürdigung aller Umstände des Einzelfalls als letzter Akt des aktiven Dienstes ganz überwiegend beruflichen Charakter haben (vgl. BFH-Urteil 11.1.07, VI R 52/03, BStBl II 07, 317, Rz. 43; FG Nürnberg 19.10.22, 3 K 51/22).
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