11.02.2015 · Nachricht aus PFB · Einkünftequalifikation
Die Einkünfte einer GbR, die hauptsächlich Einkünfte aus selbstständiger Arbeit erzielt und daneben in geringem Umfang eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, werden dann nicht insgesamt zu gewerblichen Einkünften umqualifiziert (Abfärbewirkung), wenn die gewerblichen Umsätze eine Bagatellgrenze i.H. von 3 % der Gesamtnettoumsätze und zusätzlich den Betrag von 24.500 EUR im Veranlagungszeitraum nicht übersteigen (BFH 27.8.14, VIII R 6/12, VIII R 16/11, VIII R 41/11).
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11.02.2015 ·
Downloads allgemein aus PFB · Downloads · Archiv HBdd
AKTUELLES
Gesetzgebung
2 - Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen: Gesetzentwurf sagt nicht nur korrupten Ärzten den Kampf an
Rechtsprechung
4 - Bezeichnung einer augenheilkundlichen Einzelpraxis als „Augenzentrum“ kann berufsrechtlich zulässig sein
6 - Bewertung von Ärzten in einem Arztsuche- und Arztbewertungsportal
STEUERRECHT
Umsatzsteuer
8 - Umsatzsteuerliche Qualifizierung von ...
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09.02.2015 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuerbefreiung
Infektionshygienische Leistungen, die ein Arzt für andere Ärzte oder Krankenhäuser erbringt, damit sie ihre gesetzlich vorgeschriebenen infektionshygienischen Anforderungen erfüllen können, sind umsatzsteuerfreie Heilbehandlungen nach § 4 Nr. 14 UStG a.F. (BFH 18.8.11, V R 27/10, DStRE 11, 1405). Dies gilt auch für die entsprechenden Leistungen eines Fachkrankenpflegers für Krankenhaushygiene. Infektionshygienische Leistungen für Alten- und Pflegeheimen, die in der Regel Leistungen der ...
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04.02.2015 · Nachricht aus PFB · Gewinnermittlung
Ein für ein bestimmtes Wirtschaftsgut in einem Vorjahr gebildeter Investitionsabzugsbetrag kann in einem Folgejahr innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums bis zum gesetzlichen Höchstbetrag aufgestockt werden (gegen BMF 20.11.13, IV C 6 - S 2139-b/07/10002, BStBl I 13, 1493, Rz 6; BFH 12.11.14, X R 4/13).
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04.02.2015 · Nachricht aus PFB · Umsatzsteuerbefreiung
Die medizinisch indizierten Leistungen eines Podologen sind umsatzsteuerfreie Heilbehandlungen, selbstindizierte Behandlungen sind es nicht. Der therapeutische Zweck kann nicht nur mit ärztlichen Verordnungen (Kassen- oder Privatrezept) erbracht werden, sondern auch durch andere Unterlagen mit vergleichbarer Aussagekraft und von Personen, die zur Feststellung des therapeutischen Zwecks befähigt sind. Der Nachweis des therapeutischen Zwecks muss grundsätzlich für jede Leistung gesondert ...
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04.02.2015 · Nachricht aus PFB · Gewinnermittlung
Auch regelmäßige Fahrten eines Betriebsinhabers zwischen seinem häuslichen Büro und dem Sitz seines einzigen Auftraggebers sind Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte. Es ist die Entfernungspauschale anzusetzen, auf die Höhe der tatsächlichen Fahrtkosten kommt es nicht an (BFH 22.10.14, X R 13/13).
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02.02.2015 · Nachricht aus PFB · Umsatzsteuer
Die von einem Zahnarzt/einer Zahnärztin durchgeführte Zahnaufhellung (Bleaching) ist, soweit sie dazu dient, einen aufgrund einer Krankheit und einer Behandlung nachgedunkelten Zahn aufzuhellen, gemäß § 4 Nr. 14 UStG umsatzsteuerfrei. Die steuerliche Begünstigung ist nicht allein auf Maßnahmen beschränkt, die auf die Beseitigung der Ursache der Gesundheitsstörung bzw. derer selbst gerichtet sind. Sie erfasst auch Maßnahmen, die zur Beseitigung von durch die Gesundheitsstörung und ...
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30.01.2015 · Nachricht aus PFB · Lohnsteuerhaftung
Beiträge einer Rechtsanwalts-GmbH für ihre eigene Berufshaftpflichtversicherung gem. § 59j BRAO stellen keinen geldwerten Vorteil für ihre angestellten Anwälte dar; sie werden im ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse der Rechtsanwalts-GmbH geleistet, da sie ohne Haftpflichtversicherung nicht zur Anwaltschaft zugelassen wird (FG Hamburg 4.11.14, 2 K 95/14, Rev. BFH VI R 74/14).
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30.01.2015 · Nachricht aus PFB · Veräußerungsgewinn
Ein Zeitraum von 22 Monaten zwischen Praxisveräußerung und erneutem Beginn einer vergleichbaren freiberuflichen Tätigkeit reicht für eine steuerbegünstigte Veräußerung nach §§ 18 Abs. 3 und 34 EStG nicht (FG Köln 3.12.14, 13 K 2231/12, Tz. 62; Revision ist zugelassen).
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28.01.2015 · Nachricht aus PFB · Einkommensteuer
Veräußert ein Mitunternehmer aufgrund einheitlicher Planung Sonderbetriebsvermögen, bevor er den ihm verbliebenen Mitunternehmeranteil unentgeltlich überträgt, steht dies der Buchwertfortführung nach § 6 Abs. 3 EStG nicht entgegen (BFH 9.12.14, IV R 29/14).
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