01.09.2015 · Nachricht aus PFB · Angehörigen-Vertragsverhältnisse
Die tatsächliche Durchführung eines Darlehensvertrags zwischen Eltern und Kindern hält einem Fremdvergleich u.a. nicht stand, wenn das vertraglich vereinbarte kurzfristige Kündigungsrecht von den minderjährigen Kindern faktisch nicht ausgeübt werden kann (FG Niedersachsen 14.1.15, 4 K 26/15; Rev. BFH X R 14/15).
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01.09.2015 · Nachricht aus PFB · Dossier: Private Vermögenplanung
In loser Folge bietet Praxis-Freiberufler-Beratung Gestaltungshinweise für die private Vermögensberatung. Dabei geht es immer um konkrete Fälle aus der Beratungspraxis, die anschaulich „durchgerechnet“ werden. Denn die Sachverhalte stammen direkt aus Gesprächen mit Mandanten. In diesem Dossier sind acht Musterfälle zusammengefasst, u.a. zu den Fragen, ob eine Umschichtung von Beiträgen vom Versorgungswerk in eine Rürup-Rente sinnvoll ist und ob sich die vermietete Eigentumswohnung ...
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01.09.2015 · Fachbeitrag aus PFB · Sammelauskunftsersuchen
Das FG Niedersachsen (30.6.15, 9 K 343/14) hat einen Auskunftsanspruch des Finanzamts auf die Nutzerdaten einer Internethandelsplattform bestätigt. Dem Finanzamt kam es dabei auf die Namen, Adressen und Bankverbindungen der dort tätigen Händler und Privatpersonen an, die Umsätze über 17.500 EUR pro Jahr erzielten. Zusätzlich wurde eine Aufstellung über die einzelnen Verkäufe verlangt. Das mit 28 Din-A4-Seiten umfangreiche Urteil, von denen allein 14 Seiten auf die Begründung entfallen, ...
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31.08.2015 · Nachricht aus PFB · Einkünftequalifikation
Der Beruf des Heileurythmisten ist nicht mit dem Katalogberuf Krankengymnast oder den anderen als „ähnlich“ anerkannten medizinischen Fachberufen vergleichbar. Heileurythmisten erzielen daher einkommensteuerlich gewerbliche Einkünfte und unterliegen der Gewerbesteuer (§ 2 Abs. 1 S. 1 GewStG; FG Niedersachsen 28.4.15, 13 K 50/14; Rev. BFH VIII R 26/15).
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28.08.2015 · Nachricht aus PFB · Online-Seminar
Immer wieder kommt es zu Mängeln bei der Vertragsgestaltung. Entweder werden aus übertriebenem Kostenbewusstsein Verträge aus dem Internet heruntergeladen und mangelhaft adaptiert. Oder es wird vergessen, alte Verträge an geänderte Bedingungen anzupassen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mandanten Verträge haben, auf die sie sich verlassen können.
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28.08.2015 · Nachricht aus PFB · Einkommensteuer
Fährt ein Unternehmensberater regelmäßig die Geschäftsräume eines einzelnen Kunden an, kommt nur die Entfernungspauschale in Betracht und nicht der Ansatz der tatsächlichen Fahrtkosten (BFH 13.5.15, III R 59/13).
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27.08.2015 · Fachbeitrag aus PFB · Kassenleistung
Durch das GKV-VSG wird durch Einführung des § 27b SGB V ein Anspruch zulasten der GKV auf Einholung einer unabhängigen ärztlichen Zweitmeinung geschaffen. Während ein solcher Anspruch vom GKV-Leistungskatalog bislang nicht umfasst ist, haben gesetzlich Versicherte zukünftig bei bestimmten, vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) noch festzulegenden mengenanfälligen planbaren Eingriffen einen Anspruch auf Einholung einer unabhängigen fachärztlichen Zweitmeinung.
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27.08.2015 · Fachbeitrag aus PFB · Vorsteuerabzug
Unternehmer dürfen Vorsteuerbeträge abziehen, wenn sie Eingangsleistungen für ihr Unternehmen beziehen und selbst umsatzsteuerpflichtige Umsätze erbringen. Dieser Zusammenhang gilt sowohl für 1:1 zuordenbare Eingangsleistungen als auch für Eingangsleistungen, die indirekt mit der wirtschaftlichen Tätigkeit in Verbindung stehen. Gerade Zahnärzte, die häufig gemischte Umsätze erbringen, müssen diesen Zusammenhang beachten.
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26.08.2015 · Nachricht aus PFB · Bilanzierung
Der BFH (14.5.14,VII R 25/11, ) geht bereits von einer Gewinnrealisierung aus, wenn der Anspruch auf eine Abschlagszahlung (§ 8 Abs. 2 HOAI) entstanden ist. Das gilt nicht nur für die mittlerweile neu gefasste HOAI, sondern auch für Abschlagszahlungen nach § 632a BGB. Nicht nur Architekten und Ingenieure sind damit betroffen, sondern auch andere Branchen wie etwa das Handwerk (BMF 29.6.15, IV C 6 - S 2130/15/1001).
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26.08.2015 · Fachbeitrag aus PFB · Terminservicestellen
Im ersten Satz des neuen § 75 Abs. 1a SGB V gibt der Gesetzgeber die neue Marschrichtung vor: „Der Sicherstellungsauftrag umfasst auch die angemessene und zeitnahe Zurverfügungstellung der fachärztlichen Versorgung.“ Bisher müssen gesetzlich Versicherte häufig viel zu lange auf einen Facharzttermin warten. Mit der Terminservicestelle soll ein Steuerungsinstrument geschaffen werden, das Patienten zeitnah einen Arzttermin vermittelt.
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