18.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuer
Viele Urteile der Finanzrechtsprechung zeigen, dass Organschaften oft über Jahre unerkannt bleiben. So auch in diesem Fall (BFH 18.9.19, XI R 39/17). Es geht um ein umsatzsteuerliches Organschaftsverhältnis zwischen einem Rechtsanwalt und seiner GmbH. Der BFH sieht für den Fall, dass eine Rechtsanwalts-GmbH entgeltlich Rechtsanwalts-Dienstleistungen von ihrem Alleingesellschafter-Geschäftsführer bezieht, eine wirtschaftliche Eingliederung i. S. v. § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG.
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18.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · März 2020
Zwischen den Erscheinungsterminen der gedruckten Ausgabe von PFB Praxis Freiberufler-Beratung halten wir Sie regelmäßig online auf dem Laufenden. Hier ist – jeweils nur kurz angerissen – eine Auswahl der interessantesten Meldungen. Alle Online-Nachrichten finden Sie im Volltext unter dem Veröffentlichungsdatum auf iww.de/pfb .
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18.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Einkommensteuer
Veräußert der Freiberufler seine Praxis, so kann er für den Veräußerungsgewinn die steuerliche Vergünstigung nach den §§ 18, 34 EStG beanspruchen. In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass sich der Freiberufler der wesentlichen Betriebsgrundlagen entäußert und seine Tätigkeit mit dem Verkauf der Praxis im Wesentlichen aufgibt. In der Praxis arbeitet der Freiberufler aber häufig noch weiter, oft sogar mit einem Teil des Kundenstamms. Das kann unter Umständen die steuerliche ...
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18.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Musterfall
Es gibt in der Steuerberatung zwei teure Fehler, die auch regelmäßig die „Hitlisten“ bei den Haftpflichtversicherungen anführen: Eine Betriebsaufspaltung wurde versehentlich herbeigeführt oder eine bestehende Betriebsaufspaltung wurde ungewollt aufgelöst. Im folgenden Beitrag werden Gestaltungen aufgezeigt, wie eine bestehende Betriebsaufspaltung gegen eine ungewollte Auflösung abgesichert werden kann. Dabei wird in Abhängigkeit von der Rechtsform des Besitzunternehmens differenziert.
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17.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Kleinunternehmerregelung
Ein Verzicht auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung führt nach dem Wortlaut und dem Sinn und Zweck des § 19 Abs. 2 UStG nur dann zu einem Neubeginn der fünfjährigen Bindungsfrist, wenn zuvor (wegen eines wirksamen Widerrufs der Option) eine Besteuerung als Kleinunternehmer erfolgt ist. Ist ein Unternehmer dagegen durchgehend zur Umsatzsteuer veranlagt worden, so kann er die Option nach dem Ablauf der fünfjährigen Bindungsfrist jährlich abwählen. Unerheblich ist insoweit, ob er ...
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14.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Einnahmen-Überschussrechung
Die Voraussetzungen für eine vom Zahlungszeitpunkt abweichende Zurechnung der Umsatzsteuervorauszahlung nach der wirtschaftlichen Zugehörigkeit sind gegeben, wenn der Steuerpflichtige eine innerhalb der Zehn-Tages-Frist gezahlte Dezember-Umsatzsteuervorauszahlung in der EÜR für das abgelaufene Jahr als Ausgabe erfasst – obwohl die Zahlung wegen einer Dauerfristverlängerung noch nicht fällig war. Dem steht nicht entgegen, dass der Fälligkeitszeitpunkt der Zahlung außerhalb des ...
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10.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Honorarrecht/Ärzte
Die Gewährung des 10%igen Aufschlags für Berufsausübungsgemeinschaften (BAG-Zuschlag) bei der Berechnung des Regelleistungsvolumens (RLV) steht einer Praxis für einen im Job-Sharing nach § 101 Abs. 1 Nr. 4 SGB V i. V. m. § 33 Abs. 2 Ärzte-ZV angestellten Arzt nicht zu. Praxen mit Jobsharing-Angestellten unterliegen anders als Praxen mit angestellten Ärzten einer strengen Leistungsbegrenzung. Mit dieser Leistungsbegrenzung wäre ein 10%iger Aufschlag auf das Regelleistungsvolumen nicht ...
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07.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Nachbesetzungsverfahren
Ein Antrag nach § 103 Abs. 4a S 3 SGB V ist erst dann in vollständiger Form gestellt, wenn ihm alle notwendigen Unterlagen (einschließlich des Anstellungsvertrags) beigefügt worden sind (LSG Niedersachsen-Bremen 28.8.19, L 3 KA 12/18).
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06.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Berufsrecht/Ärzte-ZV
Vertragsärzten droht der Verlust der Zulassung und die Rückzahlung der Honorare, wenn sie in einer Gemeinschaftspraxis wie ein Arbeitnehmer tätig sind, einen festen Lohn erhalten und kein wirtschaftliches Risiko eingehen (BSG 30.10.19, B 6 KA 40/18 B, Beschluss).
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04.02.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
Verbraucher erwarten besondere Preisvorteile, wenn sie eine Rabattplattform aufsuchen. Wird dort ein Wertgutschein über 499 EUR für eine Faltenbehandlung angekündigt, geht der Verbraucher davon aus, dass er diese Leistung zu einem Festpreis erhält. Damit liegt ein Verstoß gegen das Verbot von irreführender Werbung vor (LG Köln 30.10.19, 84 O 128/19).
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