15.07.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Firmenwagen und 1 %-Regelung
Eine Reihe jüngerer Entscheidungen befasst sich mit der Erschütterung des Anscheinsbeweises der privaten Mitnutzung eines betrieblichen Kfz, wenn sich auch Fahrzeuge im Privatvermögen befinden. In aller Regel ist es für den Steuerpflichtigen schwierig, den Anscheinsbeweis zu widerlegen. Die in diesem Beitrag aufgeführten Entscheidungen geben zumindest etwas Anlass zur Hoffnung, dass sich die Beweislast langsam etwas zugunsten des Steuerpflichtigen verschiebt.
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14.07.2020 · Nachricht aus PFB · Honorarrückforderung
Nein. Aus dem Umstand, dass die KV über einen längeren Zeitraum die Abrechnung bestimmter Leistungen nicht beanstandet hat, erwächst kein Recht und kein Vertrauensschutz, auch in Zukunft entsprechend abrechnen zu dürfen (BSG 2.03.96, 6 RKa 34/95; LSG Baden-Württemberg 16.3.16, L 5 KA 169/14). Dies gilt erst recht, wenn die Abrechnung eines Praxisvorgängers über längere Zeit unbeanstandet blieb. Es entsteht auch kein Vertrauensschutz dadurch, dass die KV im Zusammenhang mit der ...
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13.07.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuer
Die Tätigkeit als Verwaltungsratsvorsitzender unterliegt nicht der Umsatzsteuer, wenn dieser weder im eigenen Namen nach außen auftritt noch gegenüber dem Versorgungswerk über die Befugnis verfügt, die für dessen Führung erforderlichen Entscheidungen zu treffen (FG Niedersachsen 19.11.19, 5 K 282/18).
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10.07.2020 · Nachricht aus PFB · Einwilligung in die Datenverarbeitung
Nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bedarf jegliche Verarbeitung personenbezogener Daten einer rechtlichen Grundlage. Soweit sich die Befugnis zur Patientendatenverarbeitung nicht wie gewöhnlich aus dem Behandlungsvertrag ergibt, ist in der zahn ärztlichen Praxis die Einwilligung des Patienten in den Verarbeitungsvorgang einzuholen. Eine erteilte Einwilligung kann der Patient widerrufen – oder er kann der Verarbeitung seiner Daten generell widersprechen. Dieser Beitrag erläutert ...
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07.07.2020 · Nachricht aus PFB · Digitalisierung
Spätestens ab dem 1.1.21 müssen alle Praxen den Dienst zur Kommunikation im Medizinwesen (KIM) nutzen, da von diesem Zeitpunkt an AU-Bescheinigungen den Krankenkassen via KIM übermittelt werden müssen. Darüber hinaus können Leistungserbringer und andere Akteure des Gesundheitswesens mit KIM z.B. Arztbriefe, Befunde, Röntgenbilder und Abrechnungen sicher austauschen. Die gesamte digitale Kommunikation im Medizinwesen soll künftig ausschließlich über KIM erfolgen.Der Versand ...
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06.07.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Arbeitszimmer
In Corona-Zeiten verlagern viele Arbeitgeber die Arbeitsplätze in den häuslichen Bereich ihrer Mitarbeiter. Die Mitarbeiter arbeiten dann zu Hause im Home-Office. Bei dieser sog. Telearbeit üben die Mitarbeiter ihre Tätigkeit für eine bestimmte Zeit ausschließlich zu Hause oder alternierend teilweise zu Hause und teilweise im Betrieb aus. Sofern der Arbeitsraum wie ein Arbeitszimmer ausgestattet ist und so gut wie ausschließlich beruflich genutzt wird, können die Kosten steuerlich als ...
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03.07.2020 · Nachricht aus KP · Betriebsausgaben
Die Teilnahme an Coaching-Seminaren mit Inhalten wie den Weg zum Wohlstand finden, ein lebenslanges passives Einkommen erzeugen oder den eigenen Lebenszweck erkennen, dient der Persönlichkeitsentwicklung und ist damit überwiegend privat veranlasst (FG Thüringen 13.11.19, 3 K 106/19).
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30.06.2020 · Fachbeitrag aus PFB · Plausibilitätsprüfung
Mehrere Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) haben bereits Plausibilitätsprüfungen eingeleitet, mit denen die Notwendigkeit der in der Notfallambulanz durchgeführten Leistungen überprüft wird. Einzelne Krankenhäuser sehen sich erheblichen Regressforderungen – teils in größerer sechsstelliger Höhe – gegenüber. Der wirksamste Schutz liegt in der Vermeidung von „Überdiagnostik“. Der Beitrag verdeutlicht, wie brisant das Thema ist.
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26.06.2020 · Nachricht aus PFB · Anhängige Verfahren
Der BFH hat die neu anhängigen Verfahren bekannt gegeben. Hier sind drei Verfahren, die für die Heilberufeberatung wichtig sind.
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26.06.2020 · Nachricht aus PFB · Scheidung
Wird eine vermietete Immobilie im Rahmen einer Scheidung auf den Ex-Gatten übertragen, um den Zugewinn auszugleichen, so steht dies steuerlich einer Veräußerung gleich (BFH 30.7.98, X B 92/98; FG Köln 30.4.03). Wenn zwischen dem Erwerb des Grundstücks und der Übertragung nicht mehr als zehn Jahre vergangen sind, kann dieser Vorgang mithin die „Spekulationssteuer“ auslösen.
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