· Fachbeitrag · Kinderzahnheilkunde
Kinderzahnmedizin privat abrechnen (1): Mineralisation mit SDF
von Sabine Schmidt, Abrechnungsexpertin, Weinstadt
In der Kinderzahnmedizin existieren häufig Unsicherheiten, wie bestimmte Leistungen berechnet werden können. In dieser und in den nächsten Ausgaben beleuchten wir die Berechnung einzelner Leistungen nach der GOZ samt betriebswirtschaftlich stimmiger Kalkulation. In diesem Beitrag geht es um die Mineralisation von Zähnen mit Silberdiaminfluorid (SDF).
Häufiges Anwendungsgebiet ist MIH
SDF kommt häufig bei Zähnen mit Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) zum Einsatz. Durch die kombinierte antibakterielle Wirkung der Silberionen und den remineralisierenden Effekt des Fluorids kann SDF zur Stabilisierung der hypomineralisierten Zahnsubstanz, zur Reduktion von Schmerzsymptomen sowie zur Prävention kariöser Läsionen beitragen.
Wie kann die Anwendung von SDF abgerechnet werden?
Die Mineralisation mit SDF ist keine Sachleistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Mit GKV-Patienten ist daher vor Behandlungsbeginn eine schriftliche Privatvereinbarung nach § 8 Abs. 7 Bundemantelvertrag –Zahnärzte (BMV-Z) zu treffen.
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