04.11.2025 · Fachbeitrag aus GStB · Steuerticker
Wird eine Steuer nicht bis zum Ablauf des Fälligkeitstages entrichtet, ist für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Zuschlag von 1 % des rückständigen Steuerbetrages zu entrichten (§ 240 Abs. 1 S. 1 AO). Säumniszuschläge entstehen kraft Gesetzes, ohne dass es einer Festsetzung durch Verwaltungsakt bedarf. Laut BFH ist die Höhe des Säumniszuschlags auch ab 2019 verfassungsgemäß (BFH 17.7.24, X B 79/23, 21.3.25, X B 21/25 [AdV]). Ein beim BVerfG anhängiges Verfahren zur Höhe ...
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04.11.2025 · Nachricht aus GStB · Ihr Plus im Netz
Die Sonderausgabe zum Thema „Checkliste Steuergestaltung 2025/2026“ finden Sie ab sofort im Downloadbereich, https://www.iww.de/gstb/downloads .
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04.11.2025 · Nachricht aus AStW · AStW-Podcast Episode 42
Neue Woche, neue Entwicklungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht. In der neuesten Episode des AStW-Podcasts berichten Dietrich Loll und Steffen Pasler u. a. über mehrere aktuelle BMF-Schreiben, wie etwa zur Umsatzsteuerbefreiung für Schul- und Bildungszwecke sowie zur unentgeltlichen Übertragung von Wirtschaftsgüter unter Vorbehaltsnießbrauch. Mit im Gepäck dabei sind ein Update zum Steueränderungsgesetz 2025 und drei Tipps für die berufliche Praxis: Beendigung von ...
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31.10.2025 ·
Sonderausgaben aus GStB · Downloads · Alle Steuerzahler
Zum 31.12. jeden Jahres muss der Steuerberater alle Mandate auf den Prüfstand stellen. Er muss sich die Frage beantworten, bei welchen Mandaten noch vor dem Jahreswechsel Beratungsbedarf besteht, wie er auf die oft noch im Entwurfsstadium befindlichen Gesetze reagieren muss und welche wichtigen Urteile und BMF-Schreiben bei seinen Mandanten noch kurzfristig umzusetzen sind. Damit Sie als Steuerberater hier nicht den Überblick verlieren, haben wir für Sie die „Checkliste Steuergestaltung ...
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29.10.2025 · Nachricht aus GStB · Umsatzsteuer
Wird eine für eine Lieferung geleistete Vorauszahlung später nicht durch eine tatsächliche Leistung erfüllt, besteht nach einem Urteil des FG Berlin-Brandenburg (27.2.25, 9 K 9146/21; Rev. BFH VII R 7/25) eine Pflicht zur Berichtigung des bereits vorgenommenen Vorsteuerabzugs; eine konkludente Aufrechnung von Alt- und Neuforderungen genügt dabei als Rückgewähr der Anzahlung.
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29.10.2025 · Nachricht aus GStB · Abgekürzter Vertragsweg
Dem Abzug von Rechts- und Beratungskosten einer Kapitalgesellschaft anlässlich der Veräußerung einer Enkelgesellschaft durch die Tochtergesellschaft im Rahmen eines Organschaftsverhältnisses stehen weder § 15 S. 1 Nr. 2 S. 1 KStG i. V. m. § 8b Abs. 2 oder Abs. 3 KStG oder die Figur des „abgekürzten Vertragsweges“ entgegen, noch liegt eine verdeckte Einlage vor (FG Düsseldorf 26.2.25, 7 K 1811/21 K; Rev. BFH I R 7/25).
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29.10.2025 · Nachricht aus GStB · Wohnungswirtschaftliche Verwendung
Das FG Berlin-Brandenburg (2.9.25, 15 K 15034/23; Rev. zugelassen) ist der Finanzverwaltung entgegengetreten. Es hat entschieden, dass im sog. Entnahmebescheid nach § 92b Abs. 1 S. 3 EStG getätigte Aussagen dazu, innerhalb welchen Zeitrahmens die Verwendung geförderten Kapitals als unmittelbar anzusehen ist, den Zulageberechtigten hinsichtlich innerhalb dieses Zeitraums getätigter Aufwendungen nach Treu und Glauben schützen. Das Erfordernis der Unmittelbarkeit in § 92a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 ...
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28.10.2025 · Nachricht aus AStW · AStW-Podcast Episode 41
Auch diese Woche beleuchten Dietrich Loll und Co-Moderator Steffen Pasler im AStW-Podcast aktuelle Entwicklungen im Steuer- und Wirtschaftsrecht. Sie geben einen wichtigen Hinweis zu den Schlussabrechnungsverfahren der Überbrückungshilfen, weil die Bewilligungsstellen immer häufiger die Rolle des prüfenden Dritten infrage stellen. Die digitale Entlastung deutscher Bürger schreitet voran, denn Bremen und Mecklenburg-Vorpommern wenden zukünftig das „Once-only-Prinzip (OOP)“ an. Erste ...
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28.10.2025 · Nachricht aus GStB · Außergewöhnliche Belastung
Ozempic ist eigentlich ein Medikament für Menschen mit Diabetes Typ 2. Allerdings hat Ozempic eher Schlagzeilen als „Abnehmspritze“ gemacht. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Ozempic nicht, wenn die Spritzen „nur“ gegen Übergewicht verschrieben werden. Allerdings liegen die privat aufgewendeten Kosten für die Medikamente oft zwischen 300 und 400 EUR pro Monat. Und da stellt sich die Frage, ob diese wenigstens steuerlich als außergewöhnliche Belastung (agB) – nach ...
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