20.02.2020 · Nachricht aus ErbBstg · Erbschaftsteuer
Die sog. Erbfallkostenpauschale ist nicht nur einem Erben, sondern auch einem Nacherben zu gewähren, der zwar nicht die Kosten der Beerdigung des Erblassers, aber andere (geringfügige) mit der Abwicklung des Erbfalls entstandene Aufwendungen getragen hat (FG Münster 24.10.19, 3 K 3549/17 Erb, Abruf-Nr. 213816 , Rev. BFH: II R 3/20).
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20.02.2020 · Nachricht aus ErbBstg · Gesellschaft bürgerlichen Rechts
Verstirbt ein Gesellschafter einer grundbesitzenden Gesellschaft bürgerlichen Rechts, stellt sich die Frage, in welcher Form die Berichtigung des Grundbuchs erfolgen kann. Durch den Tod eines Gesellschafters wird das Grundbuch unrichtig. Soll es berichtigt werden, kann dies auf Basis einer Berichtigungsbewilligung bei lediglich schlüssiger Darlegung der Grundbuchunrichtigkeit (§§ 19, 22 Abs. 2, § 29 Abs. 1 GBO) oder aufgrund grundsätzlich lückenlosen, besonders formalisierten Nachweises ...
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20.02.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nachlassverbindlichkeiten
Ist ein Erbe aus Gründen, die ausschließlich in seiner Person ihre Ursachen haben, verpflichtet, das Erbe an einen Dritten weiterzuleiten, stellt diese Verpflichtung keine vom Erwerb abzugsfähige Nachlassverbindlichkeit i. S. d. § 10 Abs. 5 ErbStG dar.
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20.02.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nießbrauchsrecht
Wird ein Grundstück unter Vorbehalt des Nießbrauchs geschenkt, mindert der Wert des Nießbrauchsrechts die Bereicherung des Bedachten. Werden die Schuldzinsen vom Schenker als Nießbraucher aufgrund einer gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtung übernommen, mindern diese demgegenüber den Wert des Nießbrauchs.
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19.02.2020 · Nachricht aus CE · Bundesarbeitsgericht
Als Arbeitgeber haben Sie keine allgemeine Pflicht, die Vermögensinteressen Ihrer Arbeitnehmer wahrzunehmen. Wenn Sie aber zum Beispiel zur Altersvorsorge freiwillig Auskünfte erteilen, müssen diese richtig, eindeutig und vollständig sein. Andernfalls könnte sich Ihr gut gemeinter Rat schnell zum Bumerang entwickeln. Das Bundesarbeitsgericht (BAG)hat jetzt zum Glück entschieden: Wenn ein Bankberater auf einer Betriebsversammlung bei Arbeitnehmern nicht auf laufende Gesetzgebungsverfahren ...
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04.02.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Einkommensteuer
Verzichtet ein Kind gegenüber seinen Eltern auf künftige Pflichtteilsansprüche und erhält es dafür einen fälligen Zahlungsanspruch, so führt die Verzinsung dieses Zahlungsanspruchs zu steuerpflichtigen Kapitalerträgen i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG.
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29.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vermögensnachfolge
Lebensversicherungsverträge mit Einmalzahlungen sind ein von der Versicherungswirtschaft gern angebotenes Modell, das auch zur Gestaltung der Vermögensnachfolge eingesetzt werden kann. Gehen solche Verträge auf den Erben über, ist nicht nur der Zeitpunkt der Besteuerung fraglich, sondern auch die Bewertung des erworbenen Anspruchs. Nachdem bereits das FG Münster (13.9.18, 3 K 2766/16 Erb) für den Fall der schenkweisen Übertragung einer Rentenversicherung nicht den Vorstellungen des ...
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29.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Verjährung
Der BGH hat mit seinem Urteil vom 13.11.19 entschieden, dass auch im Falle einer postmortalen Vaterschaftsfeststellung der einem Abkömmling gegen den Beschenkten zustehende Pflichtteilsergänzungsanspruch vom Eintritt des Erbfalls an in drei Jahren verj ährt.
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29.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Erbschaftsteuer
Gehört ein Familienheim zum Nachlass, so ist der Erwerb durch den überlebenden Ehegatten oder Lebenspartner gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 4b ErbStG umfassend begünstigt. Die Steuerbefreiung greift beim Erwerb des Eigentums oder Miteigentums an einem selbstgenutzten und im Inland, in einem Mitgliedstaat der EU oder einem EWR-Staat belegenen bebauten Grundstück. Neben dem Erbanfall ist auch der Erwerb durch Vermächtnis begünstigt (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG). Der Erwerb durch Kinder und Kinder ...
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29.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Testament
Das OLG München hatte sich in seinem Beschluss vom 31.10.19 mit der Frage zu beschäftigen, welche Anforderungen an den Nachweis einer Testamentsvernichtung – und damit einhergehend an den Widerruf durch Vernichtung – zu stellen sind, wenn das Testament im Original nicht mehr auffindbar ist.
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