26.03.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Kapitalgesellschaften
Im Falle der beschränkten Steuerpflicht gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG tritt bei einem Vermögensanfall eine Steuerpflicht nur ein, wenn Inlandsvermögen im Sinne des § 121 BewG zugewendet wird. Dazu gehören auch Anteile an einer Kapitalgesellschaft, wenn diese ihren Sitz oder die Geschäftsleitung im Inland hat und der Gesellschafter mit einer Mindestbeteiligungsquote von 10 % beteiligt ist. Der Musterfall geht der Frage nach, welche Anforderungen an die Mindestbeteiligungsquote von 10 % ...
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26.03.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Betriebsvermögen
Kunstgegenstände können in Zeiten geringer Renditen als Anlage- und Spekulationsobjekte eine interessante Alternative zu klassischen Anlageprodukten sein. Nachfolgend sollen ertragsteuerliche und erbschaftsteuerliche Konsequenzen bei Zugehörigkeit von Kunstgegenständen und Kunstsammlungen zum Betriebsvermögen bzw. begünstigungsfähigen Vermögen i. S. d. §§ 13a und 13b ErbStG erläutert werden.
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23.03.2020 · Fachbeitrag aus CE · Coronakrise
Homeoffice eröffnet in den Wochen der Coronakrise für etliche Unternehmen Möglichkeiten, die Beschäftigung selbst unter Quarantäne sicherstellen zu können. Dennoch: Es besteht weder ein Rechtsanspruch seitens der Arbeitnehmer, noch kann der Arbeitgeber Homeoffice erzwingen. Lesen Sie umfassend, was Sie sicherstellen müssen, bevor Sie einen Mitarbeiter in die Heimarbeit schicken.
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20.03.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Pflichtteilsrecht
Das LG Bonn hatte sich im Rahmen einer Auskunftsklage mit den Voraussetzungen einer Pflichtteilsentziehung nach § 2333 Abs. 1 Nr. 4 BGB wegen schwerer Straftat zu beschäftigen. Und obwohl dem Kläger doch so einige „Jugendsünden“ vorzuwerfen waren, sah das Gericht den im Erbvertrag geregelten Pflichtteilsentzug als unwirksam an.
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20.03.2020 · Nachricht aus ErbBstg · Erbscheinsverfahren
Im Erbscheinsverfahren war die Testierfähigkeit der Erblasserin unklar. Daher hat das Nachlassgericht ein Gutachten über deren Testierfähigkeit im Zeitpunkt der Testamentserrichtung in Auftrag gegeben. Als Sachverständigen bestimmte das Gericht einen Hochschulprofessor, seines Zeichens Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin. Der Gutachter kam zu dem Ergebnis, eine Testierunfähigkeit lasse sich nicht feststellen. Darauf kündigte das Nachlassgericht die Erteilung eines Erbscheins ...
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20.03.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Beschränkte Steuerpflicht
Zum Inlandsvermögen nach § 121 Nr. 2 BewG zählt nicht nur inländisches Grundvermögen, sondern auch der vermächtnisweise erworbene Anspruch auf Übertragung eines inländischen Grundstücks. Das FG hat hier doch eine beschränkte Steuerpflicht bejaht und sich damit der herrschenden Auffassung im Schrifttum entgegengestellt.
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20.03.2020 · Nachricht aus ErbBstg · IWW-Mandanten-Rundschreiben
Die Corona-Pandemie stellt viele Ihrer Mandanten vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung hat nun kurzfristig reagiert und ein Hilfsprogramm aufgelegt, wobei insbesondere die Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld gelockert wurden. Zudem stellen sich viele arbeitsrechtliche und organisatorische Fragen. Antworten liefert eine aktuelle Sonderausgabe, die Ihre Mandanten zielgerichtet informiert. Einfach mal reinschauen und kostenlos testen!
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19.03.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Privates Veräußerungsgeschäft
Ein unentgeltlicher Erwerb i. S. d. § 23 Abs. 1 S. 3 EStG liegt vor, wenn ein Grundstück im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übertragen wird und dem Übergeber zwar ein (dingliches) Wohnrecht eingeräumt wird, die durch Grundschulden auf dem Grundst ück abgesicherten Darlehen des Rechtsvorgängers aber nicht übernommen werden. Des Weiteren hat der BFH noch klargestellt, dass die unentgeltliche Nutzung durch Verwandte in gerader Linie keine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken darstellt und ...
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19.03.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vermögensnachfolge
Die Stiftung und die TV werden häufig als Instrument zur Regelung der Vermögens- und Unternehmensnachfolge eingesetzt. Da beide „Werkzeuge“ eine ähnliche Zielrichtung aufweisen, liegt es nahe, beide Instrumente miteinander zu kombinieren. Und der praktische Nutzen ist nicht von der Hand zu weisen.
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19.03.2020 · Nachricht aus ErbBstg · Verfahrensrecht
Bereits mit Urteil vom 29.8.17 (VIII R 32/15) hatte der BFH klargestellt, dass der Erbe sowohl in materieller als auch in verfahrensrechtlicher Hinsicht in die abgabenrechtliche Stellung des Erblassers eintritt und ihn als Gesamtrechtsnachfolger insoweit auch die Berichtigungspflicht nach § 153 AO trifft. Wird er innerhalb der aufgrund einer Steuerhinterziehung des Erblassers verlängerten Festsetzungsfrist nicht tätig, so begeht er eine eigenständige Steuerhinterziehung durch Unterlassen.
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