01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Berliner Testament
Die Absicht des Erblassers, durch lebzeitige Verfügungen für eine Gleichbehandlung seiner Abkömmlinge zu sorgen, begründet noch kein im Rahmen von § 2287 BGB beachtliches lebzeitiges Eigeninteresse (BGH 29.6.05, IV ZR 56/04, Abruf-Nr.
052257
).
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01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Zugewinnausgleich
Im Rahmen der Ermittlung des steuerfreien (fiktiven) Zugewinnausgleichs ist der Nachlass i.S. des § 5 Abs. 1 S. 5 ErbStG nicht um die Beträge zu erhöhen, die gemäß § 1375 Abs. 2 Nr. 1 BGB infolge unentgeltlicher Zuwendungen bei der Ermittlung der Zugewinnausgleichsforderung dem Endvermögen des Erblassers hinzuzurechnen sind (BFH 29.6.05, II R 7/01, Abruf-Nr.
052953
).
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01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Beschränkte Erbschaftsteuerpflicht
Die Regelung des § 16 Abs. 2 ErbStG, die bei beschränkter Erbschaftsteuerpflicht einen geringeren Freibetrag als bei unbeschränkter Steuerpflicht vorsieht, verstößt nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG (BFH 21.9.05, II R 56/03, Abruf-Nr.
053267
).
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01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Betriebsvermögensfreibetrag
Haben die Gesellschafter einer zweigliedrigen GbR eine erbrechtliche Nachfolgeklausel gewollt, wird aber der zur Nachfolge vorgesehene Gesellschafter vor Eintritt des Erbfalls enterbt und ihm stattdessen der Gesellschaftsanteil lediglich vermacht, ist der Betriebsvermögensfreibetrag nach § 13 Abs. 2a ErbStG (a.F.) nicht zu gewähren (BFH 11.5.05, II R 40/02, n.v., Abruf-Nr.
052928
).
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01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Mittelbare Grundstücksschenkung
Bei einem zinslosen Darlehen ist Gegenstand der Zuwendung die unentgeltliche Gewährung des Rechts, das als Darlehen überlassene Kapital zu nutzen. Soll das Darlehen nach dem Willen des Darlehensgebers der Finanzierung eines Grundstückskaufs dienen, scheidet im Hinblick auf den eingeräumten Nutzungsvorteil eine mittelbare Grundstücksschenkung aus, weil dem Darlehensnehmer die Vorteile hieraus regelmäßig erst nach der Zahlung des Kaufpreises zufließen und diese deshalb nicht mehr ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vermächtnis
Soll privates Vermögen oder Betriebsvermögen durch letztwillige Verfügung (Testament oder Erbvertrag) übertragen werden, so stehen dem Erblasser bei Vorhandensein mehrerer zu begünstigender Personen verschiedene Instrumente zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit,
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Unternehmensnachfolge
Das Interesse des Unternehmers an der Erhaltung seines Unternehmens erfordert ein hohes Maß an gestalterischen Überlegungen. Zu häufig wird verkannt, dass für ein Unternehmertestament nicht die selben Spielregeln gelten wie für Nachfolgeregelungen im privaten Vermögensbereich. Während dort meist eine aus der Sicht des Erblassers gerechte Verteilung des Privatvermögens auf mehrere Erben im Vordergrund steht, muss das Unternehmertestament vor allem sicherstellen, dass der Übergang des ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Zugewinnausgleich
Im Rahmen der Berechnung des Zugewinnausgleichs ist jeder Ehegatte für sein Anfangsvermögen darlegungs- und beweispflichtig. Dies gilt auch für einen nach § 1374 Abs. 2 BGB privilegierten Erwerb (BGH 20.7.05, XII ZR 301/02, Abruf-Nr.
052563
).
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Gewinnbezugsrecht
Der Kläger übertrug seiner Tochter ein Aktienpaket gegen Vorbehalt des Gewinnbezugsrechts. Bei der Festsetzung der ErbSt ermittelte das FA den zu stundenden Teil in der Weise, dass es das Gewinnbezugsrecht nicht mit dem Kapitalwert ansetzte, sondern nur anteilig im Verhältnis des nach § 13a ErbStG begünstigten Werts zum Kurswert. Das FG (EFG 03, 1259) folgte dem FA. § 10 Abs. 6 ErbStG sei zwar nicht unmittelbar, aber seinem rechtlichen Gehalt nach anzuwenden: Doppelte Steuervorteile durch ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Zugewinngemeinschaft
Entsteht von Gesetzes wegen eine Ausgleichsforderung durch ehevertragliche Beendigung des Güterstandes der Zugewinngemeinschaft, ist dies nicht als freigebige Zuwendung schenkungsteuerpflichtig,
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