01.02.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Mittelbare Grundstücksschenkung
Wenn ein Kind schon über ein sehr teures, exklusives, unbebautes Grundstück verfügt, auf dem ein Gebäude zu eigenen Wohnzwecken errichtet werden soll, so können in der Regel Baukosten in fast unbegrenzter Höhe zugewendet werden, ohne dass Schenkungsteuer anfällt. Dies liegt daran, dass das Grundstück nach Fertigstellung der Baumaßnahme nicht mit dem Ertragswert, sondern mit dem Mindestwert angesetzt wird und dieser Mindestwert dem Grundstückswert vor Beginn der Baumaßnahme entspricht.
> lesen
01.02.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Schenkung
Die Eltern bzw. Großeltern schenkten der zu diesem Zeitpunkt noch minderjährigen Klägerin mit notariell beurkundeten Verträgen zahlreiche ideelle Anteile an Grundstücken sowie Anteile an einer Grundbesitz-GbR. Bei der Beurkundung am 28.12.95 traten für die abwesenden Vertragsbeteiligten Notariatsangestellte als vollmachtlose Vertreter auf. Die Genehmigungserklärungen der Vertragsbeteiligten erfolgten Anfang 1996.
> lesen
01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Unternehmensnachfolge
Zur Diskussion stehen weiterhin der Hessische Entwurf (Abruf-Nr.
051906
) und der Bayrische Entwurf (Abruf-Nr.
051553
).
> lesen
01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Grundvermögen
Mit Urteil vom 27.10.04 hat der BFH beschlossen (ErbBstg 05, 35; Abruf-Nr.
043077
), dass die bewertungsrechtliche Behandlung von Grundbesitz - soweit keine Sonderreglung greift (§ 99 Abs. 2 BewG) - nach ertragsteuerrechtlichen Grundsätzen zu erfolgen hat. Die Sonderregelungen betreffen nur Grundstücke, die ertragsteuerrechtlich teilweise Betriebs- und teilweise Privatvermögen sind. Die Finanzverwaltung wendet diese geänderte Rechtsprechung an (BMF 17.11.04, BStBl I 04, 1064) und hat ...
> lesen
01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Testament
Hinsichtlich der Beratungsgebühren im Vorfeld der Nachfolgeplanung wird der Rechtsanwalt/Steuerberater in aller Regel mit dem Mandanten eine Stundensatzvereinbarung treffen und dem Mandanten allein den tatsächlichen Aufwand in Rechnung stellen. Im Folgenden werden daher nur die gesetzlichen Gebühren des Notars und des Nachlassgerichts im Zusammenhang mit letztwilligen Verfügungen näher erläutert.
> lesen
01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Betriebsvermögensfreibetrag
Entgegen R 57 Abs. 6 S. 5 ErbStR 2003 ist in allen noch offenen Steuerfällen, also auch dann, wenn der Erblasser eine Aufteilung verfügt hat, ein Freibetragsrest nach Maßgabe der BFH-Entscheidung vom 15.12.04 (BStBl II 05, 295) zu verteilen (OFD Düsseldorf 28.6.05, S 3812-19-St 231-D, S 3812-11-St 223-K; OFD Münster 28.6.05, S 3812a-44-St 23-35; Abruf-Nr.
052574
).
> lesen
01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vorweggenommene Erbfolge
(BFH 14.6.05, VIII R 14/04, Abruf-Nr.
053015
)
> lesen
01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vor-/Nacherbschaft
Die Vor- und Nacherbschaft gilt als eine komplizierte Materie. Wenn man aber den Verwaltungsaufwand nicht scheut, kann sie für den Erblasser eine geeignete Gestaltungsmöglichkeit sein, über die Zuordnung seines Vermögens längere Zeit nach seinem Tod zu bestimmen oder um auf ein bestimmtes Verhalten der Erben Einfluss zu nehmen.
> lesen
01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Zugewinnausgleich
Die nicht als erbschaftsteuerlicher Erwerb geltende Zugewinnausgleichsforderung des überlebenden Ehegatten ist nach zivilrechtlichen Grundsätzen zu ermitteln. In Anwendung der Rechtsprechung des BGH sind dabei das Anfangsvermögen und die diesem hinzuzurechnenden Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung des Kaufkraftschwundes anzusetzen, damit nicht ein aus der Unterbewertung des Anfangsvermögens folgender scheinbarer Vermögenszuwachs steuermindernd berücksichtigt wird (FG ...
> lesen
01.01.2006 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Treuhandvermögen
Nach dem koordinierten Ländererlass vom 14.6.05 (DB 05, 1493, Abruf-Nr.
052968
) der Finanzverwaltung stellen treuhänderisch gehaltene Beteiligungen kein begünstigtes Betriebsvermögen i.S. der §§ 13a, 19a ErbStG dar. Häufig werden Beteiligungen an Personen- und Kapitalgesellschaften treuhänderisch gehalten, um den Besitz möglichst steuergünstig auf die nachfolgende Generation zu übertragen. Denn wenn statt Geld (Immobilien-)Fondsanteile auf das Kind übertragen werden, können ...
> lesen